Mövenpick Hotel Zürich Airport

Die einen werden es auf Twitter und auf Instagram bereits erfahren haben, dass ich das Wochenende im Mövenpick Hotel in Glattbrugg verbracht habe. Ich war froh, endlich wieder mal etwas Zeit für meinen Freund aber auch für mich selbst zu haben. Doch was ist bloss aus diesem Wochenende geworden?

Reservierung
Die Reservierung für das Zimmer war wohl ein Akt für sich. Niemand wusste auch nur annähernd, was genau in diesem Gutschein enthalten war. Zum Glück wurde der Gutschein genau von diesem Hotel ausgestellt, wenn also nicht einmal das Hotel selbst weiss, was im Gutschein enthalten ist. Bis wir die Reservation endlich abschliessen konnten, vergingen somit ganze zwei Wochen. Wäre die Direktion nicht eingebunden worden, wären wir wohl auch heute noch nicht soweit.

Check-In
Als wir endlich im Hotel ankamen, waren wir eigentlich schon fix und fertig und mein Freund und ich freuten uns nur noch auf das Zimmer und auf ein schönes Abendessen. Zum Glück funktionierte das Check-In schliesslich auf anhieb, wobei wir auch gleich Informiert wurden, dass wir um 19.00 Uhr im Restaurant Le Chalet erwartet wurden. Das einzige, was uns irritierte war, dass dem Restaurant noch nicht bescheid gesagt wurde, dass wir diesen Gutschein hatten. Folglich wurde uns geraten, alles auf die Zimmerrechnung zu nehmen, was wir schliesslich auch machten.

Champagner zur Begrüssung

Champagner zur Begrüssung

Zimmer
Als wir, dann endlich, einen Champagner als Willkommensgetränk bekamen, konnten wir uns ins Zimmer verkriechen. Und wie zu erwarten war, konnten wir uns über das Zimmer nicht beklagen. Auch wenn man merkt, dass das Mövenpick Hotel in Glattbrugg ein Business Hotel ist, es war sauber, aufgeräumt und sehr geräumig. Einzig hätten wir uns wohl über ein grösseres Bad gefreut. Aber da wir aufgrund eines Gutscheins in diesem Hotel waren, konnten wir uns nicht beklagen und genossen die Ruhe.

Ich liebe Hotelbetten und muss diese auch immer gleich ausprobieren!

Ich würde sooo gerne einen solchen Lesesessel auch zuhause haben. Aber irgendwie hats noch nicht geklappt.

20131207_150748[1] Mal eine etwas andere Idee. Da ich beim Schuhe anziehen immer gerne sitze, war diese Idee bei mir sehr willkommen.

20131207_150813[1]Und das extrem kleine Bad. Schade für uns, aber verständlich, wenn man bedenkt, dass dies ein Businesshotel ist.

Abendessen
Das Abendessen im “Le Chalet” war leider sehr enttäuschend. Mal abgesehen davon, dass nur Käsespezialitäten serviert wurden, liess auch der Service zu wünschen übrig. Eigentlich freuten wir uns riesig auf unser Raclette a discretion, doch leider konnten wir diesen nicht selber zubreiten. Der Käse wurde in der Küche geschmolzen und auf den Tellern zubereitet und entsprechend mit Kartoffeln, Perlzwiebeln und Essiggurken serviert. Eine echte Entäuschung, wenn man Raclette gerne selber zubereitet. Mal abgesehen davon, dass sich das ganze Abendessen sehr dahinzog, war es doch etwas überriessen, dass die nicht aufgegessenen Beilagen entfernt und der Teller komplett neu angerichtet wurde. Wenn man bedenkt, dass andere Länder fast keine Nahrung haben, ist es für unseren Geschmak doch etwas verschwenderisch.

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Auch wenn der Teller sehr schön angerichtet war, war es einfach mühsam, immer wieder auf den neuen Teller warten zu müssen.

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Weiter schade war auch, dass die Fleischbeilage extra kostet. Bei 35.-Franken, welches das Raclette a discretion kostete doch ein wenig zu teuer. Auch für ein Mövenpick Restaurant.

Der Service war leider nicht der Rede wert. Nach dem dritten Teller Raclette ignorierten uns die Kellnerinnen konsequent. Man bevorzugte es lieber 30 Minuten mit den Tischnachbarn zu reden, als alle Gäste zu bedienen. Auch als wir unsere Teller zur Seite schoben, wurde erst reagiert, als wir eine andere Kellnerin riefen. Weitere 15 Minuten verstrichen, bis wir schliesslich fragen mussten, ob wir doch noch einen Dessert aussuchen könnten. Schade, wirklich seehr schade!

Frühstück
Leider ging es am nächsten Tag mit dem Frühstück weiter, wie mit dem Abendessen. Nachdem wir einen Tisch “reserviert” hatten wurde er uns von einem anderen Gast “geklaut”. Ich weiss diesbezüglich kann das Hotel nichts tun. Aber wie dreisst muss man sein, andere Gäste anzulügen? Echt übel! Weiter ging es damit, dass lediglich eine Kellnerin anwesend war, die allen Gästen Kaffee servieren musste. Sorry, aber das geht doch einfach nicht auf. Oder was meint Ihr? Und zum Schluss kam noch dazu, dass das Rührei weder wirklich durch war und dazu noch Eierschalen beinhaltete.

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Liebes Hotel Mövenpick, anstatt ein Frühstück und ein Brunch zu servieren, macht doch eines daraus. Es würde eure Mitarbeiter um einiges entlasten und die Gäste wären allgemeiner zufrieden. Von einem Mövenpick erwartet man einfach mehr als das, was ihr uns geboten habt. Echt schade!

So leid es mir auch tut, und so gut auch das allgemeine Mövenpick Restaurant im Hotel Mövenpick Zürich Airport ist, so schlecht war alles andere. Leider werde ich eine Übernachtung in diesem Hotel einfach nicht empfehlen können.

XOXO Roxy

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